


SELBSTINSZENIERUNG - BIN ICH STARK?
In „SELBSTINSZENIERUNG - Bin ich stark?“ kooperierten der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. und Anke Büttner 2011 zum dritten Mal. Wir förderten in diesem Projekt die eigenen Sichtweisen der Mädchen – auch in Bezug auf die heutige gesellschaftliche Realität. Durch einen gemeinsamen Maskenbau, gegenseitiges Bemalen und Maskenzug sollte den Mädchen die Möglichkeit gegeben werden, sich durch Selbstinszenierung auszuprobieren.
Die Maske /Bemalung steht für eine Möglichkeit, eine andere Rolle einzunehmen und zu merken, daß wir nicht nur eine Rolle spielen können, sondern viele, verschiedene.
Hierbei legten die Mädchen viel Untersuchungsfreude an den Tag. Nicht zuletzt, weil die Bildende Künstlerin Anke Büttner mit Ihrem Atelier einen persönlichen und geschützten Raum und Rahmen bot, der regelrecht zum Experimentieren einlud. Wir übten dies am Beispiel der Selbstinszenierung, mit anschließender Fotografie verschiedenste In-Szene-setzungen – von cool bis verletzbar, von rotzig bis schüchtern.
Hierbei ist es gelungen, scheinbare Kontraste – wie im Leben – zu verbinden. Unklares mit Klarem, Wichtiges mit Unwichtigem. So lernen wir Prioritäten zu setzen, Grenzen und Verbindungen.